| Ich habe schon immer viel gelesen. Über das Lesen kam ich zum
Schreiben. Denn Bücher verändern den Leser. Neue Welten erschließen
sich ihm, und zarte Verästelungen werden für ihn sichtbar. Er lernt,
genau hinzuschauen und bewußt mit Sprache umzugehen. Vor allem aber
gewinnt er etwas, was für einen Schreiber unverzichtbar ist: Wörter.
Viele Wörter, die er zu Geschichten zusammenfügen kann. Mit denen er
die Welt beschreibt, genau ausdrückt, was er sieht, Gedanken zur
Sprache bringt.
Ich habe in Mainz und Lille deutsche und französische Literatur und Philosophie studiert
und eine Doktorarbeit in Germanistik geschrieben. An der Universität
habe ich Lehrveranstaltungen gehalten. Schon neben dem Studium
arbeitete ich für die "Mainzer Rheinzeitung", später schrieb ich für
verschiedene Redaktionen. Ich habe u.a. Beiträge für die "Frankfurter
Allgemeine Zeitung", "Welt", "Büchermagazin" verfaßt. Heute lebe ich als
freie Journalistin, Autorin und Lektorin in Frankfurt am Main.
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